Informationssicherheit
Die Digitalisierung ist allgegenwärtiger Bestandteil unseres Alltags geworden und bietet zudem ein riesiges Potenzial für Fortschritte im Gesundheitswesen. Aufgrund des zunehmenden Einsatzes vernetzter Geräte und der kontinuierlichen Entwicklung diverser Systeme ist die Sicherheit dieser Systeme in der digitalen Welt von grösster Bedeutung. Als Herstellerin weiss mylife Diabetes Care AG, wie wichtig die Sicherstellung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Systemen und Daten ist. Wir bereiten uns daher permanent auf potenzielle Cyberangriffe und relevante Risiken vor.
Wir arbeiten im Gesundheitssektor in einem streng regulierten Umfeld. Daher legen wir grossen Wert auf den verantwortungsvollen Umgang mit personenbezogenen Daten. Unsere langjährige Erfahrung hat uns gezeigt, dass zwei Aspekte besonders wichtig sind: Patientensicherheit und technische Sicherheit.
Unser Hauptaugenmerk liegt darauf, modernste Sicherheitsmassnahmen zu implementieren und gleichzeitig eine sichere Interoperabilität zu gewährleisten. Sicherheit und Komfort sollen bei unseren Kunden Hand in Hand gehen. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass unsere Lösungen höchste Sicherheitsstandards erfüllen und dennoch den benutzerfreundlichen Anforderungen unserer Kunden entsprechen.
Vorschriften und Normen mit dem Schwerpunkt Informationssicherheit
Wir stützen uns bei der Überwachung und dem Management der Infrastruktur-Cybersicherheit auf die folgenden allgemeinen Richtlinien und Normen (Liste ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
EU 2016/679: Verordnung (EU) zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Verkehr solcher Daten (DSGVO)
IEC 62304: Medizingeräte-Software – Software-Lebenszyklus-Prozesse
IEC 81001-5-1: Sicherheit, Effektivität und Schutz von Gesundheitssoftware und Gesundheits-IT-Systemen – Teil 5-1: Sicherheit – Aktivitäten im Produktlebenszyklus
IEC TR 60601-4-5: Technischer Bericht (TR) zu medizinischen elektrischen Geräten – Teil 4-5: Leitfaden und Interpretation – Sicherheitsbezogene technische Anforderungen für Medizingeräte.
IEC 82304-1: Gesundheitssoftware – Teil 1: Allgemeine Anforderungen für die Produktsicherheit
Cybersicherheit rund um die YpsoPump einfach erklärt
Die heruntergeladene App wird vom Sicherheitsserver als aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammend bestätigt. Die Verbindung zwischen der YpsoPump und dem Smartphone wird über Bluetooth hergestellt. Die richtige Insulinpumpe wird mit Hilfe der Seriennummer und eines 6-stelligen Passkey-Codes ausgewählt, der auf der Insulinpumpe angezeigt wird. Dank der Sicherheitsfunktion kann die YpsoPump nur mit jeweils einem Smartphone verbunden werden.
Die gesamte Kommunikation zwischen der Insulinpumpe und der App ist durchgängig durch authentifizierte Verschlüsselung gesichert. Der Sicherheitsserver bürgt für die Authentizität der App. Zusätzlich wird die gesamte Kommunikation zwischen dem Sicherheitsserver und der Insulinpumpe durchgängig durch eine authentifizierte Verschlüsselung geschützt. Obwohl die App als Vermittler dient, kann sie die Kommunikation nicht verfälschen. Hinzu kommt, dass die Kommunikation zwischen allen Komponenten durch Bluetooth und TLS-Verschlüsselung gesichert ist. Die gesamte Kommunikation zwischen der App und der YpsoPump Insulinpumpe wird durch eine für die Kombination aus App und Insulinpumpe spezifische Verschlüsselung geschützt. Da eine Insulinpumpe beispielsweise keine Befehle lesen kann, die an eine andere Insulinpumpe gerichtet sind, sind Retargeting-Angriffe unmöglich.